Infobrief Nr. 2
Hallo, liebe Leserinnen und Leser
Danke
Zuerst möchte ich mich bei allen bedanken, die mir spontan geschrieben
haben. Die interessanten Feedback's haben mich gefreut. Das eine oder andere
werde ich in diese Plattform einfliessen lassen.
Das Thema heute: Realität
Im Zusammenhang mit Veränderung, so fällt mir auf, wird immer
wieder das Wort "realistisch" gebraucht. Hast du dir schon Gedanken gemacht,
was "realistisch" heisst? Ich erlebe oft im Gespräch mit Kunden, dass
sie von sich sagen sie seien realistisch. Ich frage sie darauf, was sie
unter "realistisch" verstehen und bekomme zur Antwort, das Machbare, das
was man sich vorstellen kann oder das was möglich ist. Wenn ich weiter
frage, ob sie zum Beispiel von einem angenehmen Leben die gleiche Vorstellung
hätten wie ich, wird ihnen plötzlich bewusst, dass meine und
ihre Vorstellungen unterschiedlich sind. Der Versuche "das Reale" zu definieren
misslingt, weil es die Realität in dieser Form nicht gibt.
Realität ist subjektiv. Realität gehört zu jedem Menschen,
das heisst, es gibt so viele Realitäten wie Menschen auf diesem Planeten!
Ist es dir nicht auch schon passiert, dass du jemandem etwas erklärt
hast, was für dich völlig "normal" war und er dir antwortete:
"Es nimmt mich nur wunder, wie du das machen willst". Das heisst, seine
Realität deckte sich nicht mit deiner. Es fehlten ihm Informationen,
die du hast. Informationen die in deinem Gedankengut vorhanden sind und
in seinem nicht oder umgekehrt. Diese Informationen können sehr tiefgründig
sein, das heisst, es kommen Gelerntes, Anerzogenes, positive und negative
Erfahrungen usw. zusammen und bilden deine Entscheidungshilfe, deinen persönlichen
Massstab, an dem alles was du wahr nimmst, gemessen wird. Dieses Vergleichen
von all dem, was du von aussen wahr nimmst mit deinem Gedankengut ist es,
was dich einschränkt, deine Realität bildet und dich darin bannt.
Also ist Realität das, was du zu denken wagst!
Kleiner Tipp für mehr Lebensqualität:
Versuche einmal, wenn du das Wort "realistisch" hörst, (das ist
immer dann, wenn du oder jemand anders sagen will, das geht doch nicht)
dir ein paar Gedanken darüber zu machen, warum es für dich realistisch
ist. Wenn es für dich nicht realistisch ist, versuche herauszufinden,
welche Elemente dir fehlen, damit es auch für dich stimmen würde.
Am besten schreibst du dir diese Gründe auf, und schaust sie dir von
Zeit zu Zeit an. Vielleicht fällt dir etwas auf dabei!
Im nächsten Info-Brief verrate ich dir, wie du deine eigene Realität
erweitern kannst.
Aus Opfikon grüsst dich herzlich
Martin
Martin Eugster AG
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